Texte Adolphi

Adolphi 2018: Ohne Besserwisserei. Rezension über ein Buch von Egon Krenz

in: Neues Deutschland vom 10.08.2018

Er hat ein Buch über China geschrieben, und das ist gut so. Denn er tut es verantwortungsbewusst, bereit, sich dem Neuen und Andersgearteten ohne Feindseligkeit und Besserwisserei zu öffnen und dafür auch eine Überprüfung und gegebenenfalls Korrektur der eigenen Ansichten in Kauf zu nehmen.

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Adolphi 2017: Die EU hat auf ganzer Linie versagt. Wolfram Adolphi hält das »Gezeter« über Chinas Milliardenhilfen für Osteuropa und Afrika für Heuchelei

in: Neues Deutschland vom 01.12.2017

China handelt, und Europa - so verkündet es der Medienmainstream in gewohnter Einhelligkeit - ist entsetzt. Peking plant und verwirklicht das welthistorisch herausragende interkontinentale Infrastrukturprojekt Neue Seidenstraße, es investiert in riesigem Umfang auf dem afrikanischen Kontinent, es ist von Milliardenhilfen für Osteuropa die Rede - und Europa zetert.

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Adolphi 2017: Ein chinesischer Napoleon? Helwig Schmidt-Glintzer hat eine Biografie über Mao Zedong verfasst

in: Neues Deutschland vom 10.08.2017

Erneut ist Gelegenheit, auf eine bemerkenswerte Mao-Biografie aus deutscher Feder hinzuweisen. Nach Charlotte Kerners »Rote Sonne, Roter Tiger« vor zwei Jahren erschien nun ein Band von Helwig Schmidt-Glintzer, Jg. 1948, Direktor des China Centrums Tübingen.

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Adolphi 2016: Die Dramatik eines Umbruchs. Rezension zu einem Buch von Harold R. Isaacs

in: Neues Deutschland vom 18.10.2016

In den Jahren 1925 bis 1927 tobte im sozial und territorial völlig zerrissenen, den Kapitalen der imperialistischen Mächte und der brutalen Herrschaft regionaler Warlords ausgelieferten China die Revolution. »Sie ist neben der russischen Revolution das größte und bedeutendste revolutionäre Ereignis der gegenwärtigen Geschichte«, schrieb der deutsche Kommunist Heinz Grzyb alias Asiaticus, der in dieser Zeit in China als - wie er selbst formulierte - »Journalist im Dienste der Revolution« tätig war.

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Adolphi 2015: Interesse statt Arroganz, Empathie statt Feindseligkeit. Charlotte Kerner hat eine »Lebensgeschichte des Mao Zedong« verfasst - für Jugendliche und Erwachsene

in: Neues Deutschland vom 24.11.2015

Ein kluges Chinabuch ist zu vermelden. Eines, das große Bögen spannt und sich der nervigen westlichen Besserwisserei enthält - und dies auch noch in gut lesbarer Weise. »Ein Europäer hätte 400 Jahre leben müssen, vom späten Mittelalter bis in die Jetztzeit, um am eigenen Leib die Veränderungen zu erfahren, die im 20. Jahrhundert dieses riesige Land und das Denken seiner Menschen regelrecht umgepflügt haben«, gibt Charlotte Kerner im Epilog zu bedenken,

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