Texte Adolphi

Adolphi 2020: Der westliche Überlegenheitsdünkel. Zwei Anmerkungen zu den Beziehungen zwischen Deutschland und China

nd vom 22.06.2020

Gelegentlich hört man, dass die diplomatischen Beziehungen zwischen China und Deutschland 47 Jahre alt seien. Andere meinen, man müsse von rund 70 Jahren sprechen. Ich bin - und sage das auch meinen chinesischen Partnerinnen und Partnern immer wieder - in dieser Frage kleinlich. Ich lege also Wert darauf, dass wir tatsächlich von gut 70 Jahre sprechen, denn die DDR hat bereits 1949 solche Beziehungen mit der Volksrepublik China aufgenommen.

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Adolphi 2020: China und die Quadratur der Kreise. Rezension zu einem Buch von Wolfram Elsner

Das Blättchen, 20.5.2020

Der wichtigste Satz dieses rundum lesenswerten Buches steht auf Seite 20. Da reflektiert der Autor Wolfram Elsner – ein westdeutscher Professor für Volkswirtschaftslehre vom Jahrgang 1950, mit reicher internationaler Lehr- und Wirtschaftsberatungserfahrung – sein Weltbild Mitte der 1980er Jahre. „Aus China“, sei er damals überzeugt gewesen, „würde absehbar eine bessere Welt nicht kommen“. Später jedoch habe er erkennen müssen: „In Wirklichkeit wusste ich nichts.“

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Adolphi 2020: Kein bloßer Appendix. Rezension zu einem Buch von Peter-Rudolf Zotl über die PDS 1989/90 in Berlin

nd vom 03.05.2020

Man mag es kaum glauben, 30 Jahre liegt die »Wende« in der DDR schon zurück. In Ost-Berlin, der Hauptstadt der DDR, war die politische Agenda besonders eng gestrickt. Auf die Volkskammerwahlen am 18. März 1990 folgten schon am 6. Mai die Wahlen zur Stadtverordnetenversammlung, und am 2. Dezember fanden zeitgleich mit der gesamtdeutschen Bundestagswahl Wahlen zum nun für ganz Berlin zuständigen Abgeordnetenhaus statt. Die PDS war in diesem Prozess alles andere als das, was interessierte Kreise gern als »Rand« bezeichnen.

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Über Adolphi 2020: Klaus Weber: Die Frage nach den Anfängen. Wolfram Adolphi hat seine Trilogie über die Geschichte einer Familie vollendet

über Hartenstein 3 in: nd vom 26.03.2020

Zu Recht wird darüber geklagt, dass in der deutschen Literatur kaum über die - wie Marx und Engels es ausdrücken - »wirklich existierenden, tätigen Menschen« geschrieben wird, über ihre Lebensverhältnisse und die damit verbundenen Probleme, Widersprüche, Ängste, aber auch die Freuden und Hoffnungen. Adolphis drei Bände sind in diesen Zeiten die große Ausnahme: Sie reflektieren das reale Leben von Menschen vor, während und nach der Nazizeit, im deutschen Kaiserreich, in der Hitlerdiktatur, in der alten Bundesrepublik und in der DDR. Sie zeigen, wie das...

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Adolphi 2020: Halbtrocken, süffig. Und Salzgurken. Wolfram Adolphi zeichnet Lebenswege nach 1945 nach

nd vom 21.03.2020

Im März 2020 war ich vom nd zur Leipziger Buchmesse eingeladen, um den 3. Band vom "Hartenstein" vorzustellen. Da wegen der beginnenden Corona-Krise die Buchmesse abgesagt wurde und auch eine kleine "Ersatzmesse" im nd-Gebäude in Berlin nicht stattfinden konnte, machte das nd mir und anderen für die Buchmesse geplanten Autorinnen und Autoren die Freude, einen Textauszug aus dem vorzustellenden Buch zu drucken. Hier also der Beginn von Hartenstein 3.

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