Texte Adolphi

Adolphi 2019: Neue alte Feindbilder. Bei der Analyse des Konfliktes in Hongkong ist für Wolfram Adolphi die westliche Sichtweise dominant

in: Neues Deutschland vom 18.06.2019

In den Straßen von Hongkong, einem der am dichtesten bevölkerten Orte der Erde, demonstrieren Millionen Menschen gegen ein Gesetz, das sie als existenzielle Bedrohung erfahren. Zwei gewaltige Konflikte brechen dabei auf.

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Über Adolphi 2019: Philip Martin: Point of no return. Wolfram Adolphi hat eine Familiensaga verfasst

über Hartenstein 2 in: nd vom 20.03.2019

»Aber es war nicht eitel Glück in Jakob, sondern ein Flimmern. Ein Flimmern zwischen Freude und Furcht. Er spürte, dass etwas in Gang gesetzt war, das nicht nur ihn, Jakob, nicht mehr loslassen würde, sondern andere auch.« Eigentlich müsste Jakob stolz sein. Ist er auch. Denn eine Straße ist nach seinem Großvater Hermann Hartenstein benannt worden, wenn auch eine nur 100 Meter messende zum Haupthaus der Hochschule, an der Medien, Design und Kulturwissenschaften gelehrt werden.

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Adolphi 2018: Ohne Besserwisserei. Rezension über ein Buch von Egon Krenz

in: Neues Deutschland vom 10.08.2018

Er hat ein Buch über China geschrieben, und das ist gut so. Denn er tut es verantwortungsbewusst, bereit, sich dem Neuen und Andersgearteten ohne Feindseligkeit und Besserwisserei zu öffnen und dafür auch eine Überprüfung und gegebenenfalls Korrektur der eigenen Ansichten in Kauf zu nehmen.

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Adolphi 2017: Die EU hat auf ganzer Linie versagt. Wolfram Adolphi hält das »Gezeter« über Chinas Milliardenhilfen für Osteuropa und Afrika für Heuchelei

in: Neues Deutschland vom 01.12.2017

China handelt, und Europa - so verkündet es der Medienmainstream in gewohnter Einhelligkeit - ist entsetzt. Peking plant und verwirklicht das welthistorisch herausragende interkontinentale Infrastrukturprojekt Neue Seidenstraße, es investiert in riesigem Umfang auf dem afrikanischen Kontinent, es ist von Milliardenhilfen für Osteuropa die Rede - und Europa zetert.

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Adolphi 2017: Ein chinesischer Napoleon? Helwig Schmidt-Glintzer hat eine Biografie über Mao Zedong verfasst

in: Neues Deutschland vom 10.08.2017

Erneut ist Gelegenheit, auf eine bemerkenswerte Mao-Biografie aus deutscher Feder hinzuweisen. Nach Charlotte Kerners »Rote Sonne, Roter Tiger« vor zwei Jahren erschien nun ein Band von Helwig Schmidt-Glintzer, Jg. 1948, Direktor des China Centrums Tübingen.

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