Texte Asiaticus

Asiaticus 1936: Hitler in Tokio

in: Die neue Weltbühne, Prag-Zürich-Paris, Nr. 48/1936 vom 26. November 1936, S. 1513-1515

 

Nachgedruckt in: Das Blättchen, Berlin, Nr. 24/2006 vom 27. November 2006, S. 10-13

 

Japans ostasiatische Politik ist gegenwärtig Hitlers Politik in Europa so ähnlich, dass man sich fragt, ob Hitler bei den Generalen und Diplomaten in Tokio oder ob diese bei ihm zur Schule gegangen sind. Die ganze Propagandamaschine des japanischen Generalstabs sucht zu beweisen, dass es für Ostasien keine bedrohlichere Gefahr als die »rote Invasion eines dritten Landes« gibt.

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Asiaticus 1936: Japan verschluckt China

in: Die neue Weltbühne, Prag-Zürich-Paris, Nr. 41 v. 8. Oktober 1936, S. 1279-1281

 

In Honkiu und Yangtsepu, den beiden Stadtteilen von Shanghai, die den Hafen mit Wusung und der Yangtsemündung verbinden, wird jetzt offen eine neue japanische Attacke auf Shanghai vorbereitet.

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Asiaticus 1936: Japan und die Mongolei

in: Die neue Weltbühne, Prag-Zürich-Paris, Nr. 16 v. 16. April 1936, S. 497-500

Die bürgerliche Presse Europas, erklärt die japanische Expansion in Ostasien mit zwei Theorien: erstens sind die Japaner eine »aggressive Rasse«, zweitens handeln die japanischen Generale den friedlichen und gemässigten Direktiven der japanischen Regierung zuwider.

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Asiaticus 1935: Der englische Imperialismus und die japanischen Angriffspläne im Fernen Osten

in: Unsere Zeit, Paris-Basel-Prag, VIII. Jg., Heft 6-7, Juli 1935, S. 10-14

Der britische Imperialismus ist mit seinen Positionen im kolonialen Asien ziemlich zufrieden. Der Süden und Südosten gehört ihm fast vollständig, während in Süd- und Mittelchina die englischen Interessen den ersten Platz einnehmen. Gegen Erweiterungen seiner Positionen auf Kosten Chinas und der Sowjetunion hat er natürlich nichts einzuwenden:

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Asiaticus 1935: Zweites Mandschukuo

in: Die neue Weltbühne, Prag-Zürich-Paris, Nr. 28 vom 11. Juli 1935, S. 870-874

Ein neuer Akt im chinesischen Drama nähert sich seinem Abschluss. Im Waffenstillstand von Tangku, der dem Raub der vier nordöstlichen Provinzen folgte, wurde die Grosse Mauer als Grenze Chinas bezeichnet. Das war vor zwei Jahren. Jetzt wird der Gelbe Fluss zur Grenzlinie, zur selben Zeit, da Japan sich den Witz leistet, seine chinesische Gesandtschaft zur Botschaft avancieren zu lassen.

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