Texte Asiaticus

Asiaticus 1933: Vom sterbenden Völkerbund

in: Die neue Weltbühne, Prag-Wien-Zürich, II. Jahrgang, Nr. 15 vom 13. April 1933, S. 458-461

Der Austritt Japans aus dem Völkerbund ist ein Akt schwärzesten Undanks. Vierzehn Monate überließ Genf die Mandschurei den Japanern. Unmittelbar nach dem 18. September 1931 wurde der Völkerbund von China um Hilfe angerufen; seine Hilfeleistung bestand in der Entsendung der Lyttonkommission nach Ostasien, in Resolutionen und Berichten.

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Über Asiaticus 1932: Ein Telegramm und ein Bericht von November/Dezember 1932

Aus: KPdSU(B), Komintern und die Sowjetbewegung in China. Dokumente, Band IV: 1931-1937, Teil 1, Berlin 2006

Asiaticus in Shanghai eingetroffen, er arbeitet für die Brandler-Gruppe, indem er in deutschen rechtsgerichteten Zeitungen unter dem Namen Biesoldt schreibt.

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Asiaticus 1932: In den Blutspuren der Kokuhonsha

in: Die Weltbühne, Berlin, XXVIII. Jahrgang, Nr. 22 vom 31. Mai 1932, S. 810-813

Anfang März dieses Jahres wurde der Generaldirektor des mächtigen Mitsui-Konzerns, Baron Takuma Dan, ermordet. Kurz vorher ereilte den Finanzminister Inouye dasselbe Schicksal. Die amtliche Untersuchung über die Morde ergab, daß die Attentäter meist junge, aktive Offiziere waren; auf ihrer Mordliste hatten die Verschwörer noch viele andre Persönlichkeiten, darunter Ministerpräsident Inukai, vorgemerkt.

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Asiaticus 1931: Manabendra Nath Roy

in: Die Weltbühne, Berlin, XXVII. Jahrgang, Nr. 49 vom 8. Dezember 1931, S. 850-852

Am 21. Juli um 5 Uhr morgens hat die Polizei in Bombay ein jahrelang vergeblich verfolgtes und gehetztes Wild zur Strecke gebracht. Es ist Manabendra Nath Roy, nach dem Polizeibericht »the notorious Indian revolutionary and communist of international fame«.

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Asiaticus 1931: Das chinesische Rätsel

in: Die Weltbühne, Berlin, XXVII. Jahrgang, Nr. 17 vom 28. April 1931, S. 603-606

Seit mehr als vierhundert Jahren, als die Portugiesen China zum erstenmal mit Gewalt zum »friedlichen Handel« mit den weißen Eroberern Asiens zwingen wollten, steht das »chinesische Rätsel« auf der Tagesordnung der europäischen und später auch amerikanischen Expansionsgeschichte. Ursprünglich war es seine größere Widerstandsfähigkeit, gemessen an der Amerikas und sogar Indiens gegenüber den zivilisierten »Entdeckern«, die das chinesische »Rätsel« darstellte.

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